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Stand: 25.05.2016

Pressemitteilung

Schöner, größer, optimiert: Quartier für junge Mütter und ihre Kleinkinder

Marburg (cif). Mit einer Einweihungsfeier wurde der neu hergerichtete und vergrößerte Mutter-Kind-Bereich im Gertrudisheim Marburg jetzt offiziell in Betrieb genommen.

Wir sind in einen neu renovierten Zimmer. Fünf Personen haben sich vor einem kindgerechten Einbau eines Kinderbettes mit Rutsche und Klettergerüst aufgestellt. Große Fenster sorgen für die nötige HellBesichtigungsrunde nach der offiziellen Einweihung: (v. li.) Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Msgr. Elmar Gurk, Bereichsleiterin Mutter-Kind-Gruppe des Gertrudisheims Maria Gockel-Brohl, Einrichtungsleiterin Katja Meißner, Stefanie Lambrecht vom Jugendamt Marburg sowie Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb. C. Scharf, Caritasverband Fulda

Die Mutter-Kind-Gruppe, in der jugendliche und heranwachsende Schwangere und Teenager-Mütter mit ihren Kindern unterkommen, ist ein spezielles Angebot der Caritas Kinder- und Jugendhilfe, die der Caritasverband für die Diözese Fulda so nur in seiner Marburger Einrichtung vorhält. Mit dem fertigen Umbau steht jeder Mutter mit ihrem Kind ein eigenes Zwei-Raum-Apartment mit eigener Küchenzeile und Badezimmer zur Verfügung. Dazu gibt es Gemeinschaftsräume für Kinderbetreuung, gemeinsame Aktivitäten, eine Küche und Therapieräume, denn die begleitende Betreuung mit dem Ziel der Verselbstständigung ist wesentlicher Bestandteil des Mutter-Kind-Konzeptes im Gertrudisheim und kann und optimal umgesetzt werden.

In ihrer Ansprache lobte Einrichtungsleiterin Katja Meißner das Team der Mutter-Kind-Gruppe, das die mehrjährige Umbauphase ertrug. Nun aber sei man belohnt durch die neue Situation, die es helfe, den jungen Müttern beiseite zu stehen und ihnen auf dem Weg in ein eigenständiges Leben mit dem Kind die beste Unterstützung zukommen lassen.

Für den Caritasverband für die Diözese Fulda als Träger der Einrichtung sprach Vorstandsmitglied Ansgar Erb. Er stellte im Einzelnen die durchgeführten Baumaßnahmen und die Kosten vor. Neben den Eigenmitteln von 1,6 Millionen Euro trugen das Bistum Fulda mit 600.00 Euro und die Deutsche Fernsehlotterie mit dem Maximal-Förderbeitrag in Höhe von 300.000 Euro zum Bau-Etat bei.

Den Festvortrag hielt Petra Winkelmann von der Bundeszentrale des Sozialdiensts katholischer Frauen in Dortmund, die über die Wichtigkeit eines stabilen Umfelds von Babys sprach und damit die Bedeutung der Begleitung und Betreuung junger Mütter ohne Rückhalt in ihren Familien unterstrich. Ein Grußwort kam von Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle, der den Diözesan-Caritasverband Fulda lobte, mit der Maßnahme seiner besonderen Verantwortung als Träger einer wichtigen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe nachgekommen zu sein. Stadt und Gertrudisheim werden, so Kahle, ihre fruchtbare Zusammenarbeit sicher fortsetzen. Der Feierstunde war ein Gottesdienst in der Hauskapelle vorangegangen, den Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Msgr. Elmar Gurk zelebriert hatte. Für furiose musikalische Untermahlung sorgte die Gospel-Gruppe „Our Voices“ aus Hannover.

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